Die Planung für ein romantisches Abendessen beginnt bereits bei der passenden Dekoration, denn nur mit der richtigen Beleuchtung an einem schön gedeckten Tisch wird die gewünschte Stimmung aufkommen können.

Achten Sie auf edles Besteck und Geschirr und die passenden Weingläser,, kühlen Sie den Wein im Vorfeld ggf. auf die richtige Temperatur herunter oder öffnen Sie ihn rechtzeitig. Auch ein Gläschen Sekt kommt meist gut an. Blumen – entweder rote Rosen oder die Lieblingsblumen der Dame – und Kerzen runden den Tischschmuck ab.

Auch ein mit Rosenblüten bestreuter Tisch kann sehr hübsch aussehen. Es muss keinen stundenlangen Aufwand bedeuten, einen Esstisch nett herzurichten, ein paar liebevolle Gesten reichen aus, um zu zeigen: Hier hat sich jemand Mühe gegeben.

Die passende Musik darf romantisch sein, sollte aber nicht zu kitschig ausfallen und vor allem muss sie zu der Person passen, die beglückt werden soll. Wer auf progressiven Rock steht, wird Kuschelrock während einer Mahlzeit nur schwer ertragen, und wer nur auf die Südtiroler Schürzenrocker abfährt, wird auch mit der schönsten Ballade von Metallica nicht froh.

Rezepte für den Valentinstag?

Während am Tisch die Romantik tobt, sollte der Veranstalter des Valentinsdinners sich nicht unbedingt in der Küche aufhalten, um den nächsten Gang vorzubereiten. Wichtig ist also eine Planung für die verschiedenen Teile des Valentins-Menüs und vor allem eine gute Vorbereitung: Am besten verteilt man den Stress auf mehrere Phasen.

Kalte Vorspeisen lassen sich schon am Vortag zubereiten, ebenso wie das Dessert. Eine Suppe wird vorgekocht und durch das Aufwärmen nur noch leckerer. Salat kann schon mittags geschnippelt werden und wird dann nur noch um das Dressing ergänzt kurz vor dem Servieren. Knifflig sind allein die warmen Gerichte, die möglichst punktgenau fertig und zwischen den anderen Gerichten serviert sein sollten.

Auch hier gilt wieder: Gekocht wird, was schmeckt – und zwar dem Gast. Niemand sollte mit einem Dinner verwöhnt werden, das er gar nicht so besonders gerne mag. Ganz im Gegenteil lohnt es sich, schon lange im Vorfeld unauffällig die Lieblingsgerichte zu erkunden.

Wer auch mit der größten Mühe nicht zum Koch geboren ist, hilft sich mit Tapas oder Sushi, lässt vom Restaurant nebenan liefern oder schenkt die Susi-und-Strolch-DVD zu Spaghetti mit Fleischbällchen. Denn so schön ein feines Essen auch ist, es kommt vor allem auf die Person gegenüber an und nicht auf kulinarischen Hochgenuss.

Für den kann man jederzeit, auch am Valentinstag, ja auch einfach in ein Restaurant gehen.

 

# Link | Melody | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 28. September 2005 um 10:47 Uhr in Romantik pur | 873 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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